Die Kapitalmärkte sind ruhig, aber unterschiedlich stark ins neue Jahr gestartet. Europa zeigt deutliches Momentum, der weltweite Aktienmarkt entwickelt sich solide, während die Emerging Markets aktuell die stärkste Dynamik aufweisen. Gleichzeitig sind Anleihen wieder attraktiv und bieten erstmals seit Jahren echte Stabilität und laufende Erträge. Gerade nach den guten Aktienjahren lohnt es sich, die eigene Risikostruktur und die Netto-Rendite zu überprüfen, denn nicht die Schlagzeilen entscheiden, sondern eine ausgewogene, steuerlich durchdachte Strategie.
Europa ist dynamisch ins neue Jahr gestartet. Breite europäische Indizes konnten neue Höchststände erreichen, getragen sowohl von defensiven Sektoren wie Versorgern und Healthcare als auch von Technologie- und sicherheitsnahen Bereichen. Das signalisiert Zuversicht, aber auch eine gewisse Vorsicht in der Positionierung der Anleger.
Global betrachtet verlief der Start deutlich ruhiger. Der weltweite Aktienmarkt legte moderat zu, solide, aber ohne Euphorie.
Auffällig stark präsentierten sich hingegen die Schwellenländer (Emerging Markets), die zum Jahresbeginn überdurchschnittlich zulegen konnten. Hier zeigt sich ein höherer Risikoappetit, gleichzeitig bleiben diese Märkte erfahrungsgemäß anfälliger für politische und wirtschaftliche Störungen.
Zehnjährige Bundesanleihen rentieren wieder um die 3 %. Damit sind Anleihen nicht mehr nur „Parkplatz“, sondern erneut ein ernstzunehmender Stabilitätsbaustein im Portfolio. Für viele Anleger verändert das die gesamte Risikorechnung.
Entscheidend für die kommenden Wochen werden vielmehr Konjunkturdaten, die Berichtssaison der Unternehmen und politische Entwicklungen sein. Die Volatilität dürfte dabei eher zu- als abnehmen.
Nach mehreren sehr guten Aktienjahren ist die Aktienquote in vielen Depots deutlich gestiegen, oft unbemerkt. Ein Teil-Rebalancing, also das bewusste Sichern eines Teils der Kursgewinne in qualitativ guten Anleihen, kann helfen, Schwankungen zu reduzieren, ohne komplett aus dem Aktienmarkt auszusteigen. Heute wird diese Stabilität erstmals seit Jahren wieder mit laufenden Zinsen „belohnt“.
Sondern: Wie viel Schwankung möchte ich aushalten und bleibe ich auch dann investiert, wenn es unruhig wird? Anleihen sind aktuell kein Renditeturbo, aber sie können Planbarkeit und Ruhe ins Depot bringen.
Gerade nach starken Börsenjahren entscheidet nicht die Brutto-Rendite, sondern das, was nach Steuern tatsächlich beim Anleger ankommt. Struktur, Timing und die richtige Depot- und Produktlösung haben hier oft einen größeren Einfluss als die nächste Marktentwicklung.
Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Depot aktuell noch zu Ihrem Risikoempfinden, den Marktbedingungen und Ihrer steuerlichen Situation passt, unterstützen wir Sie gerne mit einer neutralen Zweitmeinung und einer fundierten Depotanalyse.
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