Lesen Sie hier im Test Unfall­ver­si­che­rung was Sie beachten müssen

Haben Sie schon eine Unfall­ver­si­che­rung? Eine Unfall­ver­si­che­rung ist für viele eine sinnvolle Investition. Aber welche brauchen Sie 2015 wirklich? Dieser Frage ist die Zeitschrift Finanztest im Test Unfall­ver­si­che­rung nachgegangen. Alleine in Deutschland besitzen zurzeit rund 28 Millionen Menschen eine Versicherung, die sie gegen Schäden aus einem Unfall absichert.

Allerdings sollte man sich für 2015 einmal vornehmen, seine Unfall­ver­si­che­rung zu überprüfen, denn viele Versicherungen decken nicht den Bedarf ab, den man im Ernstfall benötigt. Die Zeitschrift Finanztest, ein Teil der Stiftung Warentest, hat hunderte Tarife der verschiedenen Versicherungsanbieter in einem Test miteinander verglichen und überprüft.

Das Ergebnis ist jedoch ernüchternd, da nur drei Anbieter eine Top-Bewertung erhalten haben und somit auch Testsieger sind. Im Folgenden wir dargelegt, worauf es bei einer guten Unfall­ver­si­che­rung ankommt.

Schwerbehinderung im Test Unfall­ver­si­che­rung

In Deutschland gibt es über sieben Millionen Menschen, die schwerbehindert sind. Zwar ist diese körperliche Beeinträchtigung in den meisten Fällen nicht auf einen Unfall sondern auf eine Erkrankung zurückzuführen, dennoch besteht dieses Risiko. Und wenn man dann aufgrund eines Unfalls eine Schwerbehinderung davonträgt, so ist eine private Absicherung hier bares Geld wert.

Alleine die Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeuges kann sehr schnell zu einer außergewöhnlich hohen finanziellen Belastung werden. Allerdings sei hier erwähnt, dass die Stiftung Warentest in ihrer Dezemberausgabe des Magazins Finanztest festgestellt hat, dass nur sehr wenige Tarife den Test Unfall­ver­si­che­rung mit einem entsprechenden guten Ergebnis bestanden haben.

Leistung im Schadensfall

Kommt es in Folge eines Unfalls zu einem Schaden, so ist die Auszahlung der Unfall­ver­si­che­rung abhängig vom Grad der Invalidität bzw. der Erwerbsminderung. Im Test Unfall­ver­si­che­rung von Finanztest wurden nur private Policen berücksichtigt, die im Falle einer Vollinvalidität mindestens 500.000 EUR auszahlen. Diese Summe hört sich zwar im ersten Moment nach sehr viel Geld an, allerdings sollte man auch berücksichtigen, dass hiervon auch eine Menge Zahlungen zu leisten sind.

Zu diesen gehören etwa die Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeuges sowie eventuelle Umbauten am Haus. Um sich dementsprechend abzusichern, sollte man von Produkten, die eine Versicherungssumme unterhalb der 200.000 beinhalten, die Finger lassen. Außerdem ist es ratsam, eine private Unfall­ver­si­che­rung mit Progression abzuschließen.

Tarife für Unfall ver­gleichen

Der Grad der Invalidität bestimmt sich nach der Gliedertaxe. Diese Werte können sich von Anbieter zu Anbieter unterscheiden. Deshalb lohnt sich ein Test, in dem man die unterschiedlichen Tarife miteinander vergleicht. So kann es durchaus passieren, dass der Verlust einer Gliedmaße bei verschiedenen Gesellschaften zu unterschiedlichen Auszahlungshöhen kommt.

Warentest empfiehlt: Prüfen Sie jetzt für 2015 Ihre Bedingungen und Tarife für den Schadensfall für 2015

Eine Leistung ist nur dann etwas wert, wenn sie auch tatsächlich erbracht wird. Das bedeutet, dass die private Unfall­ver­si­che­rung allgemeingültig gefasst ist und nicht nur auf spezielle Situationen abzielt. Auch sollte man wissen, dass der Begriff Unfall alleine schon eine Vielzahl von Ereignissen ausschließt, da dieser ganz genau definiert ist. So ist bereits bei einem Sturz zu differenzieren, denn das Stolpern über die eigenen Füße stellt so keinen Unfall dar.
Aufpassen sollte man auch bei dem Passus der sogenannten Bewusstseinsstörungen. Hierunter versteht man in der Regel das Fahren unter Alkohol-, Drogen- oder Medikamenteneinfluss. In einem solchen Falle zahlt die Versicherung nicht. Aber zu den Bewusstseinsstörungen zählen auch Herzinfarkte und Schlaganfälle am Steuer. Somit kann es passieren, dass in einem solchen Fall die Leistung verwehrt wird. Die Policen der Testsieger übernehmen in der Regel diese Schadensereignisse. Teilweise werden durch die Tarife der Testsieger aber auch die klassischen Bewusstseinsstörungen abgedeckt.
Auch sollte man darauf achten, dass keine zeitliche Befristung vereinbart ist. Also dass die Leistungen bei Invalidität auch nach einem größeren Zeitraum noch erbracht werden.
PreisgestaltungWarentest hat in seinem Magazin Finanztest auch festgestellt, dass Unfall­ver­si­che­rungen vor allem für die Versicherung eine lohnende Angelegenheit sind. Der Test zeigte, dass die Schadenquote im Jahre 2010 gerade einmal 60 % betrug. Ein weiterer Aspekt ist die Tatsache, dass Unfall­ver­si­che­rungen nicht so kritisch beäugt werden wie etwa Eier Auto-Versicherung. In 2015 sollten also unbedingt einmal die Policen überprüft werden. Vor allem vor 2015 abgeschlossene Versicherungen sind kritisch zu begutachten, da ab 2013 keine Differenzierung zwischen den Ge­schlechtern erfolgen darf.
Genau hinsehenIn der Regel werden Unfall­ver­si­che­rungen als einmalige Leistung erbracht. Viele Anbieter, darunter auch die Testsieger, bieten eine weitere Möglichkeit an. Hierbei handelt es sich um die sogenannte monatliche Unfallrente, die lebenslang gezahlt wird. Auch wenn sich hierdurch monatliche Einkünfte erzielen lassen und man eine finanzielle Grundversorgung hat, ist diese Rente jedoch nicht unbedingt zu empfehlen. Vor allem zwei Gründe sprechen gegen diese Variante. Für Umbau- und Anschaffungsmaßnahmen ist Kapital notwendig. Dieses wird bei der monatlichen Rente nicht ausgezahlt. Des Weiteren wird die Rente nur ab einem Invaliditätsgrad ab 50 % ausgezahlt. Liegt man darunter, entfällt die Leistung.
FazitEine private Unfall­ver­si­che­rung kann ein eventuelles Risiko deutlich minimieren. Allerdings sollte man hier genau ver­gleichen und sich auch neutrale Bewertungen wie etwa der Stiftung Warentest ansehen. Die hier zu findenden Testsieger bieten in der Regel für den Normalfall den besten Schutz und auch das beste Preis-Leistungsverhältnis an.


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